RELEASE: eskapismus (2015)

Im vergangenen Semester meines "Druck- und Medientechnik"-Studiums sollte im Modul "Audiovisuelle Technik" ein 2-minütiger Filmclip produziert werden - Themawahl frei. Während mir die ganze Welt über den Kopf wuchs, habe ich folgendes Projekt realisiert. Der abgeschlossene Clip ist eine Mischung aus Kurzfilm und Musikvideo, zu hören ist ein Demo musikalischer Kollaboration von rotting. und outer rim [-] aus dem Jahr 2014.


Es folgt die Projektdokumentation der Arbeit.

Happy Birthday Doom & REVIEW: Brutal Doom











Die unumstritten einflußreichsten Spiele der ersten Generation des Ego-Shooter-Genres sind, vor allem, id Software's Wolfenstein 3D (1992), Doom (1993) und Quake (1996) sowie 3D Realms' Duke Nukem 3D (1996), Shadow Warrior (1997) als auch MonolithsBlood (1997). Vor kurzem Erst feierte nun Doom sein 20-jähriges Jubiläum, was mich veranlasste mich mit dem Spiel noch einmal auseinanderzusetzen.




ESSAY: « Sammlung Prinzhorn » – Kunst zwischen Wahn und Sinn





Einleitung: Die Klingebiel-Zelle



Klingebiels Zelle
Eine Rauminstallation mit illustrierter Literatur geht aktuell durch die Medien (3sat, NDR usw.). Künstler wider Willen ist der verstorbene Julius Klingebiel (1904-1965), gelernter Schlosser, jedoch wegen häuslicher Gewalt an Frau und Stiefsohn 1939 als "gefährlicher Geisteskranker" verhaftet und in die Nervenklinik Hannover eingewiesen.

Eine ärztlich angeordnete Zwangssterilisierung des Patienten Klingebiel wird durchgeführt und er wird den Rest seines noch 36 Jahre andauernden Lebens in psychiatrischer Einzelhaft in diversen geschlossenen Heil- und Pflegeanstalten verbringen.


Julius Klingebiel in seiner Zelle (um 1955)
Nach fast zehnjährigem Aufenthalt im Landesverwahrungshaus Göttingen beginnt er, laut Aufzeichnungen, etwa in den 50er Jahren, Teile der Wände seiner Zelle zu bemalen. Zunächst mit improvisiertem Werkzeug wie verkohltem Holz oder Steinen, angeblich auch mit Zahnpasta-untermischter Erde. Man lässt ihn frei arbeiten, da er in diesen Kreativ-Phasen ruhiger ist - später gibt man ihm sogar Dispersionsfarbe für sein Vorhaben.


10 Jahre lässt man ihm gänzlich freie Hand beim Bemalen seiner Zellenwände, jedoch findet diese Beschäftigung ein jähes Ende als sene Medikamente umgestellt werden und dieser Umstand es ihm verbietet wie gewohnt zu malen... Schon kurz darauf wird er aus seiner Einzelzelle, die zum Teil von vielfach übermalten und akribisch korrigierten Motive geschmückt ist, in einen anderen Bereich der Psychiatrie verlegt. Sein Zustand verschlechtert sich und Klingebiel verstirbt schon etwa 5 Jahre später.
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